PHILOSOPHY

Eine Unabhängigkeitserklärung

Das höchste Ziel aller wirtschaftlichen Tätigkeit ist die Gründung eines Unternehmens! Eine selbstständige Tätigkeit war einst die vornehmste Aufgabe für einen kreativ denkenden Menschen. Der Unternehmer war immer unablöslicher Treiber  von Veränderungen weg vom alten Gleichgewicht. Heute jedoch steht jegliche innovative Dynamik im Schatten von rückwärtsgewandten Ideologien, überholten politischen Vorstellungen und selbstgenügsamen Managementdenken. Der Spielraum für kreative Entfaltung ist uns fast gänzlich abhanden gekommen. Nur durch ein bewusstes Mit- und Ineinanderwirken aller Disziplinen untereinander kann der Unternehmergeist wiederbelebt werden.

Alle schöpferischen Kräfte müssen die vielgliedrige Gestalt des Unternehmens in seiner Gesamtheit und in seinen Teilen wieder kennen und begreifen lernen, dann werden sich von selbst ihre Werke wieder mit dem innovativen Geist füllen, den sie in der Hängematte des Wirtschaftswunders verloren. Die alten Lehren vermochten diese Einheit nicht zu erzeugen, wie sollten sie auch, da Unternehmertum nicht lehrbar ist. Wirtschaftliches Denken und kreative Leidenschaft müssen wieder in der Gründung von jungen Unternehmen aufgehen. Diese nur statische und bewahrende Welt der Manager und Verwalter muss endlich wieder eine schaffende werden. Wenn der junge Mensch, der Liebe zur unternehmerischen Tätigkeit in sich verspürt, sich wieder auf das Entdecken, Evaluieren und Ausnutzen von Möglichkeiten besinnt, so mündet das zwangsläufig in einem produktiven Prozess, der sich unmittelbar in neuer ökonomischer Dynamik und gleichzeitig im Verantwortungsgefühl gegenüber sich selbst und der Allgemeinheit vergegenständlicht.

Ihr Deprimierten, Enttäuschten und ewigen Träumer, wir alle müssen den Knoten der Unzufriedenheit durchschlagen und zum selbstständigen Handeln zurück! Wir brauchen einen frischen Geist, der neue Ideen umsetzt und damit etablierte Strukturen zerstört. Denn es gibt keine Selbstverwicklung in der Abhängigkeit. Und es gibt einen Wesensunterschied zwischen einem Manager und einem Unternehmer. Der Unternehmer ist eine vielfache Steigerung des Managers, denn er führt anstatt zu bewahren. Er ist bereit Risiken einzugehen, hat seine Angst und seine Trägheit bereits überwunden, und wird schon allein deshalb zu den Gewinnern zählen.

Deshalb verlasst euch nicht auf die Durchhalteparolen der Politik, die angebliche Wandlungsfähigkeit der alten Industrien oder die naive Sozialromantik der Ewiggestrigen - sondern nehmt das Heft selbst in die Hand! Dort ist der Urquell des
schöpferischen Gestaltens. Bilden wir also eine neue Zunft der Unternehmer ohne die klassentrennende Anmaßung, die eine hochmütige Mauer zwischen Kreativen und Ökonomen errichten wollte! Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam die neue Ökonomie der Zukunft, die alles in einer Gestalt sein wird. Mut, Tatkraft, Optimismus und Selbstvertrauen sind die Pfeiler eines neuen kommenden Glaubens an sich selbst. Ihn zu verbreiten wird unsere Aufgabe sein.

Tobias Burkhardt

im Juni 2012

In Anlehnung an die Eröffnungsrede des Bauhauses von Walter Gropius 1919

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Tobias Burkhardt

Gamifier, Entrepreneur, Marketer, Innovator, Familyman, Communicator, Out-of-the-Box-Thinker, Strategist, Activator, Master of Business and Arts. All in all: a Meetropolyst


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There is a time in every man's education when he arrives at the conviction that envy is ignorance; that imitation is suicide; that he must take himself for better, for worse, as his portion; that though the wide universe is full of good, no kernel of nourishing corn can come to him but through his toil bestowed on that plot of ground which is given to him to till. The power which resides in him is new in nature, and none but he knows what that is which he can do, nor does he know until he has tried.

-Ralph Waldo Emerson


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